Insight 01.1
Ein Foreign Key sorgt für referenzielle Integrität, erstellt aber nicht automatisch einen Index auf der Child-Tabelle. Ohne Index muss bei jeder Änderung oder Löschung im Parent ein Full Table Scan in der Child-Tabelle durchgeführt werden. In Oracle führt ein fehlender FK-Index oft zu massiven Locking-Problemen und TM-Enq-Content-Wartezeiten.
Bei PostgreSQL sind fehlende FK-Indizes besonders kritisch für Performance-Einbrüche bei Joins zwischen den Tabellen. Ein fehlender Index auf dem Foreign Key verhindert in beiden Systemen effiziente 'ON DELETE CASCADE' Operationen. Zudem können Deadlocks entstehen, wenn Oracle versucht, die gesamte Child-Tabelle zu sperren, um die Integrität zu prüfen. In PostgreSQL verbessert der Index vor allem die Geschwindigkeit von Lookups, wenn Datensätze im Parent aktualisiert werden. Faustregel: Jeder Foreign Key sollte indiziert werden, es sei denn, die Child-Tabelle ist extrem klein (nur wenige Zeilen). Composite Keys (zusammengesetzte Schlüssel) erfordern dabei eine genaue Planung der Spaltenreihenfolge im Index. Moderne Monitoring-Skripte können fehlende FK-Indizes automatisch identifizieren, bevor sie im Betrieb zu Problemen führen.
Zusammenfassend: Das Indizieren von Foreign Keys ist eine Best Practice, die Locks verhindert und die Join-Performance drastisch steigert.
Foreign Key Indizes
Foreign Key Indizes: Warum sie in Oracle und PostgreSQL unverzichtbar sind.
Ein Foreign Key sorgt für referenzielle Integrität, erstellt aber nicht automatisch einen Index auf der Child-Tabelle. Ohne Index muss bei jeder Änderung oder Löschung im Parent ein Full Table Scan in der Child-Tabelle durchgeführt werden. In Oracle führt ein fehlender FK-Index oft zu massiven Locking-Problemen und TM-Enq-Content-Wartezeiten.
Bei PostgreSQL sind fehlende FK-Indizes besonders kritisch für Performance-Einbrüche bei Joins zwischen den Tabellen. Ein fehlender Index auf dem Foreign Key verhindert in beiden Systemen effiziente 'ON DELETE CASCADE' Operationen. Zudem können Deadlocks entstehen, wenn Oracle versucht, die gesamte Child-Tabelle zu sperren, um die Integrität zu prüfen. In PostgreSQL verbessert der Index vor allem die Geschwindigkeit von Lookups, wenn Datensätze im Parent aktualisiert werden. Faustregel: Jeder Foreign Key sollte indiziert werden, es sei denn, die Child-Tabelle ist extrem klein (nur wenige Zeilen). Composite Keys (zusammengesetzte Schlüssel) erfordern dabei eine genaue Planung der Spaltenreihenfolge im Index. Moderne Monitoring-Skripte können fehlende FK-Indizes automatisch identifizieren, bevor sie im Betrieb zu Problemen führen.
Zusammenfassend: Das Indizieren von Foreign Keys ist eine Best Practice, die Locks verhindert und die Join-Performance drastisch steigert.

